Beratungsförderung

Unternehmensberater Carsten Geis

Mit der Beratung ist das so eine Sache. Auf der einen Seite ist man für jeden Tipp dankbar, auf der anderen Seite kostet eine gute Beratung auch Geld. Für Sie als Unternehmer ist eine unabhängige Beratung sinnvoll, diese erhalten Sie fast ausschließlich von Honorarberatern.

Andere Berater verdienen Ihr Geld mit Provisionen, Courtagen oder sind letztlich als Vertreter einer Bank oder Versicherung an bestimmte Meinungsbilder gebunden – also insgesamt nicht unabhängig.

Ein klarer Nachteil einer seriösen Beratung ist, dass ein Ergebnis i.d.R. nicht garantiert werden kann. Wir können zwar daran arbeiten, den Umsatz mit geeigneten Maßnahmen zu erhöhen – garantieren kann ich Ihnen diesen Erfolg allerdings nicht, schließlich stehe ich ja nicht in Ihrem Geschäft. Unter diesem Aspekt hält sich der eine oder andere Unternehmer mit der Vergabe eines Beratungsauftrags zurück. Um hier kleinen und mittleren Unternehmen sowie Existenzgründern unter die Arme zu greifen, gibt es zu unterschiedlichen Beratungsleistungen eine Zuschussförderung von öffentlichen Stellen. Wird diese genutzt, so hält sich der Eigenanteil bei den Beratungskosten in überschaubaren Grenzen.

Aus der Vielzahl der möglichen Beratungsförderungen habe ich für Sie die wichtigsten nachfolgend zusammengestellt:

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Allgemeine Beratungsförderung für Unternehmen,
die länger als zwei Jahre am Markt sind

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – kurz BAFA, unterstützt eine Vielzahl von Beratungsprojekten:

1. Allgemeine Beratungen zu allen

2. Spezielle Beratungen zu

3. Besondere Beratungen von bzw. zu

Nicht gefördert werden Beratungen,

  • die ganz oder teilweise mit anderen öffentlichen Zuschüssen inkl. Mitteln der Strukturfonds und des ESF finanziert werden (Kumulierungsverbot),
  • deren Zweck auf den Vertrieb von bestimmten Waren oder Dienstleistungen bzw. weiteren Beratungen gerichtet ist (Neutralität),
  • die überwiegend die Gestaltung und Erstellung von Werbematerialien (z. B. Briefpapier, Logos, Flyer) sowie von Internetseiten zum Inhalt haben,
  • die überwiegend Akquisitions- und Vermittlungstätigkeiten beinhalten,
  • die überwiegend Rechts- und Versicherungsfragen sowie steuerberatende Tätigkeiten zum Inhalt haben,
  • die überwiegend gutachterliche Stellungnahmen zum Inhalt haben,
  • von Unternehmen oder zu Inhalten, die gemäß Artikel 1der Verordnung (EG) Nr. 1998/2006 ausgeschlossen sind,
  • im Rahmen der Existenzgründung,
  • von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Heilpraktikern sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den Verkauf oder Vertrieb von Gütern und Dienstleistungen, insbesondere individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), sowie sonstige Umsatz steigernde Maßnahmen einschließlich des entsprechenden Marketings zum Inhalt haben.

Die Beratungsförderung erfolgt hier zu 50 % (in Sonderfällen bis 80 %) der Nettoberatungskosten, max. 1.500 Euro je Beratungsprojekt  (= Erfahrungswert).

Fast alle über mich abgewickelten Beratungen sind förderfähig, die Beantragung der Fördermittel wird durch mich aktiv unterstützt, so dass sich Ihr Arbeitsaufwand diesbezüglich in engen Grenzen hält.

Ab 01.01.2016 müssen entgegen der bisherigen Praxis alle Fördermittelanträge vor Beginn der Maßnahme beantragt werden!

Den Fördermittelantrag stellen Sie bitte vorab unter folgendem Link: fms.bafa.de. Soweit Sie eine Begleitung durch mich wünschen, geben Sie bitte im Feld „Angaben zum Beratungsunternehmen“ meine BAFA-ID 115387 ein (alternativ: Carsten, Geis, Carsten Geis – Unternehmensberatung, Im Linsenbusch 20a, 67146 Deidesheim). Im Feld „Unternehmensdaten“ müssen Sie Ihre sog. WZ-Nummer eingeben; soweit Ihnen diese nicht bekannt ist kontaktieren Sie mich bitte. – Damit wäre der 1. Schritt zu Ihrem Fördermittelantrag getan; folgen Sie anschließend den Anweisungen der Programmführung durch das BAFA.

Weitere Infos zu dieser sehr interessanten Förderung erhalten Sie unter:

BAFA Förderung: www.beratungsfoerderung.info

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Beratungsförderung für Existenzgründer
(Vorgründungsphase / Unternehmensnachfolge)

Die Beratung von Existenzgründern in der Vorgründungsphase erfolgt i.d.R. über spezielle Förderprogramme auf Landesebene. Hierzu sprechen Sie am besten die für Sie zuständige Kammer an, die i.d.R. auch den Kontakt zu einem qualifizierten Berater herstellt.

Alternativ kann bei bestehenden Unternehmen im Rahmen der Unternehmensnachfolge auch eine Beratungsförderung über das o. g. Programm der BAFA erfolgen. Hier sind die Antragswege einfacher. Auftraggeber ist dann allerdings der Altunternehmer.

Im Rahmen einer Vorgründungsberatung geht es vor allen Dingen um Themen wie z.B.:

  • Businessplan
  • Liquiditätsplan
  • Ertragsplan
  • Investitionsplan
  • Marktanalyse
  • Risikoabsicherung
  • Bankgespräche
  • Rechtsformwahl
  • pers. Coaching rund um das Thema Unternehmensgründung
  • etc.

Die Höhe der Förderung hängt i.d.R. davon ab, ob die Gründung aus Arbeitslosigkeit oder normal erfolgt. Die Zuschusshöhe ist unterschiedlich und richtet sich nach den Förderprogrammen der Bundesländer, stellweise sind die Angebot kostenfrei. Weitere Informationen hierzu sind erhältlich unter: www.existenzgruender.de

Sollte eine Förderung in diesem Bereich für Sie interessant sein, so nehmen Sie bitte Kontakt mit mir oder einer der o.g. Stellen auf. Dann prüfen wir gemeinsam, welche Möglichkeiten der Förderung für Sie bestehen.

Ich selbst war jahrelang für das Gründercoaching der KfW gelistet und verfüge über entsprechende Erfahrungen in diesem Bereich.

Für das Land Hessen bin ich Mitglied im aktiven Expertenpool der uhd-Hessen und kann hierüber für Sie gefördert tätig werden.

Für das Land Baden-Württemberg bin ich als Berater im Rahmen des EXI-Gründungsgutscheins Intensiv beim IFB akkreditiert und kann hierüber für Sie gefördert tätig werden.

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Beratungsförderung für Jungunternehmer (Nachgründungsphase)

Nach der Gründung des Unternehmens treten meist viele Fragen auf, die sich durch das Tagesgeschäft ergeben, Ansätze aus der Gründungsphase müssen kritisch hinterfragt und das Unternehmen letztlich auf Kurs gebracht werden.

Für diese Situation hat das BAFA zusammen mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) das bis 2015 bestehende Förderprogramm Gründercoaching Deutschland (GCD) neu aufgelegt. Die Förderung richtet sich an Unternehmen bis zwei Jahre nach Gründung. Gefördert werden:

  • Unternehmer, die bereits gegründet haben (bis zwei Jahre nach Gründung), erhalten eine persönliche Unterstützung durch ausgewiesene Experten.
  • Der entscheidende Vorteil: ein 50- bis 80-prozentiger Zuschuss zum Beratungshonorar aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds
  • Es kann bis zu zwei Jahre nach der Unternehmensgründung in Anspruch genommen werden.
  • Das Programm wird bundesweit angeboten. Die Kontaktaufnahme erfolgt über die Regionalpartner vor Ort (IHK, HWK u. a.).

Bevor Sie dieses Förderprogramm nutzen können ist ein Vorgespräch bei einem der sog. Regionalpartner notwendig. Hier unterstütze ich Sie gerne, rufen Sie mich hierzu einfach an oder nutzen die Option über mein Kontaktformular.

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Beratungsförderung für Unternehmen in Schwierigkeiten

Leider gibt es auch unschöne Situationen in der Unternehmensentwicklung, da ist guter Rat teuer und eine Unterstützung umso notwendiger. In dieser Situation helfen die Fördergelder für Unternehmen in Schwierigkeiten:

  • Auf der Basis einer aktuellen Schwachstellenanalyse und bei Vorliegen einer positiven Fortführungsprognose für Ihr in Schwierigkeiten befindliches Unternehmen steht Ihnen zur Umsetzung und Begleitung der notwendigen Maßnahmen diese Beratung offen.
  • Sie profitieren in dieser für Ihr Unternehmen wichtigen Phase vom Know-how eines von Ihnen ausgewählten professionellen Unternehmensberaters.
  • Die Kosten für die Beratung werden zu 90 % aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds bezuschusst.
  • Die Beratung wird bundesweit angeboten.

Bevor Sie dieses Förderprogramm nutzen können ist ein Vorgespräch bei einem der sog. Regionalpartner notwendig. Hier unterstütze ich Sie gerne, rufen Sie mich hierzu einfach an oder nutzen die Option über mein Kontaktformular.

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Weitere Fördermittel

Die o.g. Förderungen sind nur ein Ausschnitt aus den aktuellen Förderprogrammen. Je nach Problemstellung / Maßnahme stehen Ihnen weitere Förderungen zur Verfügung:

  • Nicht rückzahlbare Zuschüsse
  • Förderkredite
  • Bürgschaftsprogramme
  • Beteiligungen
  • Garantien

Welche dieser Förderungen für Sie greifen könnte ergibt sich meistens aus einer projektbezogenen Beratung. Auch sollte die Inanspruchnahme von Fördermitteln nicht investitionsentscheidend sein – dies ist meist der falsche Weg, genauso wie Steuersparen.

Der Bereich der öffentlichen Förderung ist sehr umfassend, sprechen Sie mich im Bedarfsfall einfach persönlich an.

© 01.01.16, Carsten Geis

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